IM/MATERIELLE THEATERRÄUME! Archivierte Theaterobjekten für ein zukünftiges Publikum erschließen

 

Virtuelle und Augmentierte Realitäten (VR und AR)  verändern unsere Medienlandschaft nachhaltig. Aus Anlass des europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“ widmen wir uns der Frage, wie die Zugänglichkeit zu im/materiellen “Theaterobjekten” in Archiven und Museen verbessert werden kann und welche Potenziale VR und AR in diesem Kontext generieren können. Im Zentrum unserer Untersuchungen steht einer der wichtigsten Theaterbauten des letzten Jahrhunderts – das nicht mehr existierende Große Schauspielhaus Berlin (Direktor Max Reinhardt, Architekt Hans Poelzig, 1919 als Umbau einer Markthalle realisiert, 1985 abgerissen). Entwurfsskizzen, Architekturzeichnungen, Schriftstücke, Tondokumente und andere Artefakte aus den Theater-Archiven sind Zeugnis einer bewegten Vergangenheit, die es sichtbar(er) zu machen galt. Im Vortrag werden drei Vermittlungskonzepte und deren prototypische Anwendungen vorgestellt, die auf unterschiedliche Weise diesen Fundus erschließen und für ein breites Publikum öffnen.

Wie können AR und VR genutzt werden kann, um narrative Räume zu schaffen und Theater-Geschichte erlebbar zu machen?

Die Projektideen sind im Rahmen des internationalen Workshops “IM/MATERIAL THEATRE SPACES” unter Leitung von Prof. Dr. Bri Newesely, Hubert Eckart, Franziska Ritter und Pablo Dornhege entstanden, unter Schirmherrschaft der DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.) im Rahmen des Projektes “Theatre Landscape”, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – im Europäischen Kulturerbe-Jahr “Sharing Heritage”.

Vorgestellte Projekte:
“Sketching Heritage” von Mercedes Lozano, Anan Yoon Lee
“One Show – Ten Perspectives” von Rebecca Eisele, Elena Kunau, Dominique Lauvernier, Lea Schorling
“Träum weiter” von Jana Rohrsen, Sandra Fox

Alle Projekte können im Immersive Showroom, Halle 20, live getestet werden.

Referenten: Franziska Ritter, Pablo Dornhege