Termine und Veranstaltungen

Mrz
28
Do
IM/MATERIAL THEATRE SPACES! @ TU Berlin (am Studiengang Bühnenbild_Szenischer Raum)
Mrz 28 um 10:00 – Apr 12 um 17:00

IM/MATERIAL THEATRE SPACES!
Workshop for cultural heritage – connecting past and future visions of theatre architecture

DozentInnen: Pablo Dornhege, Franziska Ritter
mit Prof. Bri Newesely (Beuth HS) und Hubert Eckart (DTHG)

Dieser zwölftägige Workshop zielt auf die Konzeption von Vermittlungsstrategien für historische und zukünftige Theaterarchitekturen sowie deren digitale Umsetzung in physischen, augmentierten und virtuellen Räumen.

Virtual und Augmented Reality (VR/AR) sind keine technologischen Modeerscheinungen, sondern werden unsere Medienlandschaft dauerhaft verändern. Sie eröffnen neue Wege für das Erleben von Inhalten in räumlichen Systemen, sie schaffen neue Zugänge und Vermittlungsebenen. Dabei müssen beide Technologien als eigenständige Medien mit jeweils anderen Mechanismen, visuellen Sprachen und formalen Notwendigkeiten begriffen werden.

Aus Anlass des europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“ widmen wir uns der Frage, welche Potenziale digitale Werkzeuge wie VR und AR im musealen und theatralen Kontext erzeugen können und wie die Zugänglichkeit zu im/materiellen „Theater-Objekten“ verbessert werden kann. Zwei konkrete Berliner Theater stehen dabei im Zentrum der Untersuchung. Zum einen: das nicht mehr existierende Große Schauspielhaus von Architekt Hans Poelzig, dessen 100jähriger Geburtstag 2019 gefeiert wird. Historische museale Objekte in Sammlungen und Theaterarchiven wie z. B. Zeichnungen, Fotos, Modelle, Audiospuren erzählen uns heute von expressionistischer Architektur und visionären Regiekonzepten, mithilfe von VR sollen diese zum Leben erweckt werden. Zum anderen: das existierende Gebäude der Komischen Oper Berlin, das sich demnächst, wie viele Theater derzeit, in Umbau- und Sanierungsprozessen befindet. Aktuelle Themen, aber vor allem zukünftige Visionen sollen hier mithilfe von Augmented Reality für Fachpublikum als Planungshilfe oder auch vor Ort für den Besucher erfahrbar gemacht werden.

In sechs interdisziplinären Teams entstehen für diese beiden Anwendungsfälle unter Leitung der Dozenten Pablo Dornhege und Franziska Ritter verschiedene konzeptionelle Ideen und deren prototypische Realisierungen für digitale und interaktive Vermittlungsangebote in VR und AR. Der Workshop vermittelt, wie virtuelle und augmentierte Realität zur Erstellung von Erzählräumen verwendet werden kann. Die TeilnehmerInnen lernen, mithilfe der Software Unity ein interaktives VR/AR-Erlebnis zu erstellen. Es sind keine Vorkenntnisse in der 3D-Modellierung oder Programmierung erforderlich. Die Ergebnisse werden in einer zweiten Phase weiter ausgearbeitet und sollen im Anschluss auf Tagungen und Kongressen im internationalen Kontext präsentiert werden (z.B. Quadriennale Prag, Stage Set Scenery Berlin). Eine weitere Zusammenarbeit ist dabei ausdrücklich erwünscht.
Impulse geben Gastvorträge (Cyberräuber) sowie Exkursionen zu Best Practice Beispielen in Berlin (Museum 4.0, Virtuelles Schauspielhaus Berlin), sowie Führungen zur Komischen Oper Berlin, der Theatersammlung des Stadtmuseums Berlin und dem Architekturmuseum der TU Berlin.
Dieser Workshop richtet sich an Studierende aus raum- oder theaterbezogenen Studiengängen, wie z. B. Architektur, Szenografie, Ausstellungsdesign, Bühnenbild, Bühnentechnik, Kunst-, Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft, Museumskunde, Kommunikationsdesign, Kunst im Kontext.
Schirmherrin für den Workshop ist die DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.) im Rahmen des Projektes „Theatre Landscape“, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien – im Europäischen Kulturerbe-Jahr „Sharing Heritage“.
Teilnehmerzahlist begrenzt: 18
Unterrichtssprache:englisch (Feedback in deutscher Sprache möglich)
Benötigte Hard- & Software : Mac oder PC Notebook, sollte nicht älter als 3 Jahre sein. (VR + AR Brillen werden gestellt), 3-Tasten-Maus (Touchpad, Zeichentablets und Apple-Mäuse eignen sich nicht für die Arbeit in Unity) Unity 3D Personal – kostenlose Accounts erhältlich unter: https://store.unity.com/
Kurzbewerbung: bis 31. Januar 2019 per Email an: franziska.ritter@tu-berlin.de
Motivation und Kurzlebenslauf, falls vorhanden: Portfolio mit Arbeitsproben aus den relevanten Bereichen
(keine Vorkenntnis in VR / AR nötig). Die Bekanntgabe der TeilnehmerInnen erfolgt am 5. Februar 2019 Credits: Anerkennung als Studienleistung (6 Leistungspunkte) möglich.
Dozenten
Pablo Dornhegeerforscht, entwickelt und gestaltet im Rahmen seines Designstudios 105106 reale und virtuelle Narrative Räume. Während seines Studiums an der Universität der Künste Berlin befasste er sich schwerpunktmäßig mit Ausstellungsdesign und digitalen/analogen Raumsystemen. Nach dem Studium gründete er 2006 gemeinsam mit Kommilitonen die Gestaltergruppe “Laborrotwang”. Neben seiner Arbeit als Gestalter und seiner Forschungstätigkeit, lehrt er unter anderem an der UdK Berlin, wo er von 2017 bis 2018 Gastprofessor für den Bereich Ausstellungsdesign war.
Franziska Ritterist Szenografin und studierte Architektur an der TU Berlin (Diplom) sowie Film und Fotografie an der University of North London. Sie ist Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin. Von 2016 bis 2018 leitete Franziska Ritter das DFG-Projekt zur Digitalisierung der Theaterbausammlung der TU Berlin mit dem Architekturmuseum und der Beuth Hochschule Berlin. Sie ist Lehrbeauftragte für Ausstellungsgestaltung, Szenografie und Theaterbau an verschiedenen Hochschulen und Fachbereichen, u.a. Fotografie an der Design Akademie Berlin, Theatertechnik Beuth HS Berlin, Bologna.Lab HU Berlin, Interior Design CREAD Lyon Frankreich.
Kontakt / Rückfragen: franziska.ritter@tu-berlin.de, http://heritage.dthg.de/

 

 

 

This twelve-day workshop aims at the conception of communication-strategies for historical and future theatre architectures as well as their digital implementation in physical, augmented and virtual spaces.

Virtual and Augmented Reality (VR/AR) are not technological fads, but will change our media landscape permanently. They open up new ways of experiencing content in spatial systems, they create new approaches and levels of communication. Both technologies must be understood as independent media with different mechanisms, visual languages and formal necessities.

On the occasion of the European “Sharing Heritage” year, we are asking which potentials digital tools such as VR and AR can generate in the museum and theatrical context and how the accessibility to im/material “theatre objects” can be improved. Two concrete theatres in Berlin are at the centre of the investigation. On the one hand: the no longer existing “Großes Schauspielhaus” by architect Hans Poelzig, whose 100th anniversary will be celebrated in 2019. Historical objects in collections and theatre archives, such as drawings, photos, models, audio tracks, tell us today about expressionist architecture and visionary directorial concepts. With the help of VR, these are to be brought to life. On the other hand: the existing building of the Komische Oper Berlin, which, like many theatres, is soon undergoing reconstruction and renovation. With the help of Augmented Reality, current topics and, above all, future visions are to be made tangible to the specialist audience as a planning aid or on site.

In six interdisciplinary teams, various conceptual ideas and their prototypical realizations for digital and interactive services in VR and AR are developed for these two applications – under the direction of tutors Pablo Dornhege and Franziska Ritter. The workshop teaches how virtual and augmented reality can be used to create narrative spaces. The participants will learn how to create an interactive VR/AR experience using the Unity software. No previous knowledge of 3D modeling or programming is required. In a second phase the results will be further elaborated and will then be presented at conferences and congresses in an international context (e.g. Quadriennale Prague, Stage Set Scenery Berlin). Further cooperation is expressly desired.

Impulses will be provided by guest lectures (cyberräuber) and excursions to best practice examples in Berlin (Museum 4.0, Virtual Schauspielhaus Berlin), as well as guided tours to the Komische Oper Berlin, the theatre collection of the Stadtmuseum Berlin and the Architekturmuseum der TU Berlin.

This workshop is aimed at students from space or theatre-related courses (e.g: architecture, scenography, exhibition design, stage design, stage technology, art/technology/theatre studies, cultural studies, museum studies, communication design, art in context).

Patron of the workshop is the DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V.) within the framework of the project “Theatre Landscape”, supported by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media – in the European “Sharing Heritage” Year.

Number of participants: 18 (limited)
Required Hard- & Software: Mac or PC notebook, should not be older than 3 years

3-button mouse (touchpad, drawing tablets and Apple mice are not suitable for working in Unity) Unity 3D Personal – free accounts available at: https://store.unity.com/
(Please update the installation shortly before the workshop!)

Short application: until 31st January 2019 by email to: franziska.ritter@tu-berlin.de
Motivation and short CV, if available: Portfolio with work samples from relevant areas (no previous

knowledge in VR / AR required). The participants will be announced on 5 February 2019. Language of instruction: English (feedback in German possible)

Credits: Recognition as academic achievement (6 credit points) possible. Lecturers

Pablo Dornhegeresearches, develops and designs real and virtual narrative spaces in his design studio 105106. During his studies at the Berlin University of the Arts, he focused on exhibition design and digital/analog spatial systems. In 2006 he co-founded the independent design group “Laborrotwang” and founded studio 105106 in 2018. In addition to his work as a designer and his research activities, he teaches among other universities at the Berlin University of the Arts, where he was visiting professor for exhibition design from 2017 to 2018.

Franziska Ritteris a scenographer and studied architecture at the TU Berlin (diploma) as well as film and photography at the University of North London. She is a lecturer and research assistant in the Master’s programme in Stage Design_Scenic Space at the TU Berlin. From 2016 to 2018, Franziska Ritter led the DFG project to digitize the theatre collection of the TU Berlin with the Architecture Museum of the TU Berlin and the Beuth Hochschule Berlin. She is a lecturer for exhibition design, scenography and theatre construction at various universities and departments, e.g. photography at the Design Akademie Berlin, Raumszenarien UDK Berlin,, Theatertechnik Beuth HS Berlin, Bologna.Lab HU Berlin, Interior Design CREAD Lyon France.

Contact / Questions: franziska.ritter@tu-berlin.de, http://heritage.dthg.de


Apr
8
Mo
Symposium 4: Thementag: KulturArbeit – ArbeitsRäume – ArbeitsPlätze @ Hambugische Staatsoper, Parkettfoyer
Apr 8 um 10:00 – 15:30

Thementag: KulturArbeit – ArbeitsRäume – ArbeitsPlätze
Anforderungen an Arbeitsplätze vs. denkmalgeschützte Kulturbauten

Begrüßung

“Mehr Theater wagen!”
Wesko Rohde, Vorsitzender der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft

Arbeitsplätze – Berufe – Entwicklung
Traditionsbetriebe vs. Digitalisierung
Podiumsdiskussion mit
Hans Peter Boecker, TD a.D. Hamburgische Staatsoper
Wesko Rohde, Hubert Eckart und Gäste

Erhalt innovativer Handwerksberufe
Theaterwerkstätten, besondere Kulturorte außerhalb der Bühnen
tbd

Digitalprint vs. Theatermaler
Maschine oder Kunsthandwerk
tbd

Podiumsdiskussion
Werkstätten- und Logistikbauten in der Staatsoper Hamburg
Hans Peter Boecker, Wesko Rohde

Jun
17
Mo
THEATER THEATRE TEATRO – EIN LEITFADEN FÜR KULTURGEBÄUDE IN DER URBANEN CITY @ Palais am Funkturm
Jun 17 um 11:00 – 17:00

Premiumplätze für die Theaterkunst
Theater im Herz der Städte

Architektur-, Theater- und Technikgeschichte neu erschließen.

Leitfaden und Orientierungshilfe für den Bau, den Erhalt und die Sanierung von Theatern und Kulturbauten

(Programmdetails folgen)

Premium seats for the theatre arts
Theatre in the heart of the cities

A new approach to the history of architecture, theatre and technology.

Guideline and orientation aid for the construction, maintenance and renovation of theatres and cultural buildings

(program details to follow)