Chronik der Geschichte der DTHG in zwei Bänden erschienen

Anläßlich des 111-jährigen Jubiläums der Gründung der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft gibt der Berufsverband eine zweibändige Chronik heraus.

Auf über 1000 Seiten wird die Entwicklung des Verbandes und der Branche der Theatertechnik sowie das relevante gesellschaftliche Umfeld ab dem Jahr 1907 beleuchtet.

Ab sofort stehen beide Bände im DTHG-Bookshop zum Kauf bereit. Wahlweise können die Bücher als eBook oder gedruckte Hardcover Ausgaben gekauft werden.

Auf der 59. Bühnentechnischen Tagung werden beide Bände in einer SONDERAUSGABE zum Sonderpreis von 40,00 € angeboten.*

*(Bei Kauf vor Ort gegen Barkasse)

 

Drei Tote und zwei Verletzte bei Einsturz von Theater in Argentinien

(afp) Beim Einsturz des nach dem italienischen Filmemacher Parravicini benannte Theater während seiner Renovierung sind in Argentinien drei Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, stürzte das fast hundert Jahre alte Gebäude in der nördlichen Stadt San Miguel de Tucumán am Mittwochabend (Ortszeit) ein, als auf der Straße davor gerade viel Verkehr herrschte. San Miguel de Tucumán ist die Hauptstadt der kleinsten argentinischen Provinz Tucumán mit 548.866 Einwohnern.

Während des Unglücks hatten sich keine Bauarbeiter im Parravicini-Theater aufgehalten. Die Polizei vermutete daher, dass es sich bei allen Opfern um Passanten handelte.

Der Einsturz gehe wahrscheinlich auf einen Fehler zurück, der bereits beim Bau des Theaters unterlaufen sei. Es war seit 1995 geschlossen und wurde seit Monaten renoviert, um es in ein Geschäftsgebäude umzuwandeln.

Zwickau: Erst der Architekt – jetzt der Amtsleiter

Die Generalsanierung des Zwickauer Gewandhauses gerät erneut ins Stocken. Nachdem zuerst der Architekt für den Bauverzug verantwortlich gemacht und entlassen worden war, wurde jetzt auch der Leiter städtischen Hochbauamtes abberufen. In der Auseinandersetzung über die Verantwortlichkeiten beim Verschulden des Bauverzuges hatte der Architekt dem Bauherren eine erhebliche Mitschuld zugewiesen. Ein städtischer Untersuchungsausschuss kam nun wohl zum gleichen Ergebnis.

Ursprünglich sollte das Theaterhaus bereits Ende 2017 saniert sein, pünktlich zum 900-jährigen Stadtjubiläum. Doch das Projekt lag gleich zwei Mal für mehrere Monate auf Eis. Nun soll das Theater voraussichtlich im Frühjahr 2020 wieder in das 500 Jahre alte Denkmal einziehen können.

Ku‘damm Theater – Teil eines großen Monopoly?

Am Kurfürstendamm in Berlin ist der Abriss in vollem Gange.
In wenigen Tagen wird vom Theater und der Komödie am Kurfürstendamm nichts mehr zu sehen sein.

Das Berliner Theater am Kurfürstendamm wurde aus der alten Liebermann‘schen Sezession von Oskar Kaufmann umgebaut. Der Innenraum gehörte in seinem modischen Expressionismus zu den originellsten Theaterbauten der damaligen Zeit.

Doch nun ist das Ende da, trotz jahrelangem Streit, Protesten und vielen Versuchen, so etwas zu verhindern.

Das Geld hat am Ende gesiegt. Die Interessen des Investors sind heute heilig.

Aber wer ist er eigentlich, der Investor?

Auf diese Frage kann derzeit wohl niemand eine zuverlässige Antwort geben. Doch eines steht fest, der oder die Investoren geben sich viel Mühe, ihre wahre Identität zu verschleiern. Recherchen führen zu unüberschaubaren Unternehmsverflechtungen in exotischen Ländern. Wie Recherchen des SWR, der Berliner Zeitung und anderer Medien nahelegen, besteht sogar die Möglichkeit, dass der Besitzer der Firma, die die neue Brücke von Russland zur Krim gebaut hat und deshalb mit Sanktionen und einem Auftragsverbot der EU belegt wird, so über viele Hintertüren ungehindert mit Millionen lukrative Immobiliengeschäfte in Deutschland abwickeln kann.

Ebenso interessant sind die Aussagen diverser Politiker, die jede Verantwortung von sich schieben, sich für nicht zuständig erklären oder behaupten, es sei alles legal. Na, dann – weiter so?

Demnächst soll ja dann das Theater am Ku‘damm in einen dunklen Keller verbannt werden, wie heißt es in der Dreigroschenoper: „…die im Dunkeln sieht man nicht!“

 

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Die Stage|Set|Scenery präsentiert sich auf der Bühnentechnischen Tagung in Dresden

 


Die Stage|Set|Scenery präsentiert sich auf der Bühnentechnischen Tagung in Dresden

Berlin 12. Mai 2018  Die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik präsentiert sich vom 13. bis 15. Juni 2018 auf der Bühnentechnischen Tagung (BTT) der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) im Ostrapark in Dresden. Die BTT gilt als wichtigste Weiterbildungsveranstaltung der theater- und veranstaltungstechnischen Branche im deutschsprachigen Raum. Insgesamt sind 84 Unternehmen vertreten – vom traditionsreichen Familienbetrieb zum innovativen Unternehmen, vom kleinen Newcomer zum großen Marktführer. 

Die Bühnentechnische Tagung findet in diesem Jahr zum 59. Mal statt. Gleichzeitig feiert die DTHG ihr 111-jähriges Bestehen mit einem Festakt zu dem sich Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor und Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien., Marc Grandmotnagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins und Bert Determann, Präsident des Weltverbandes OISTAT angesagt haben.

Das umfangreiche Rahmenprogramm beinhaltet rund 70 Vorträge, Seminare, Roundtables, Workshops und Exkursionen. Besondere Höhepunkte sind das speziell für die BTT und die Stage|Set|Scenery gemeinsam entwickelte SoundLab sowie die Technologie-Präsentationen im Anatomischen Theater und Präsentationen der Bühnenmaler und Plastiker der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Zudem haben die Teilnehmer Gelegenheit, mit Bildungsträgern, Verbänden sowie Unfallkassen und weiteren Institutionen ins Gespräch zu kommen.

Am Stand 76 im Erlwein Capitol stellt die Stage|Set|Scenery ihr Konzept vor: Die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik findet vom 18. bis 20. Juni 2019 auf dem Berliner Messegelände statt und wird von der DTHG zusammen mit der Messe Berlin organisiert. Sie präsentiert sämtliche Bereiche, die für eine erfolgreiche Produktion wichtig sind – von der Bühnenmaschinerie und Steuerung, über Architektur und Fachplanung, Audio- und Lichttechnik bis hin zu Ausstattung und Dekoration. Das Besondere an der Veranstaltung ist der Projektcharakter. In zahlreichen interaktiven Formaten tauschen sich Branchenexperten zu aktuellen Projekten und Fragestellungen aus der Berufspraxis aus. Für die Auswahl der Themen ist der Kongressbeirat der Stage|Set|Scenery unter der Leitung von Arved Hammerstädt (Vorsitz) sowie Stefan Hückinghaus (stv. Vorsitz) verantwortlich. 

Der Messebereich ist rund ein Jahr vor Beginn der Stage|Set|Scenery bereits gut gebucht: Schon jetzt sind 70 Prozent der vorhandenen Fläche belegt – gute Vorzeichen für die Veranstaltung im kommenden Jahr. Interessierte Firmen, die einen Stand für die Stage|Set|Scenery buchen möchten, können vor Ort das attraktive Mid-Season Angebot zu Sonderkonditionen nutzen. 

Weitere Informationen zur Bühnentechnischen Tagung 2018 finden Sie unter www.btt2018.de. 

Weitere Informationen zur Stage|Set|Scenery 2019 finden Sie unter www.stage-set-scenery.de. 

Fotos und Videos der Stage|Set|Scenery 2017 finden Sie ebenfalls auf der Website im Bereich „Presse“ zum Download. 

Die Stage|Set|Scenery im Überblick: 

Die Stage|Set|Scenery ist die führende internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik mit den Schwerpunkten Bühnenmaschinerie und Steuerung, Architektur und Fachplanung, Licht, Akustik, Ton, Video- und Medientechnik, Studiotechnologie, Events, Museums- und Ausstellungstechnik, Ausstattung und Dekoration, Maske, Kostüm und Sicherheitstechnik. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) durchgeführt, die auch für die in die Messe integrierte International Stage Technology Conference verantwortlich zeichnet.

Die Stage|Set|Scenery findet alle 2 Jahre im Juni auf dem Berliner Messegelände statt.

Wenn Sie zukünftig keine weiteren Pressemitteilungen der Stage|Set|Scenery erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an stage-set-scenery@messe-berlin.de.

INTHEGA Frühjahrstagung 2018

Alle Hände gehen nach oben als Hubert Eckart die etwa 180 Anwesenden fragt, ob sie Whatsapp benutzen. “Wer glaubt, dass es sicher ist?” fragt Hubert E. erneut. Da bleiben die Hände unten. Am Schluss waren sich alle einig, ein wirklich packender Vortrag zum Thema Digitalisierung und Datenschutz im Theater, auch wenn Bernward Tuchmann, Geschäftsführer der Inthega, scherzhaft eine zum Denken anregende Ernüchterung feststellte.

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Inthega in Schwäbisch Gmünd war die DTHG mit drei Vorträgen bzw. Workshops sehr präsent und Präsident Christian Kreppel sprach von einer erfreulichen Intensivierung der Kooperation mit der DTHG, die für ihn für technische und bauliche Profis der Veranstaltungsbranche steht und die er sich explizit als Ansprechpartner wünscht.

Walter Mäcken sprach zum Thema “Gastspielprüfbücher” und Wesko Rohde hielt einen Workshop zum Thema “Bestand, Bedarf, Konzept- Sanierungen von Kulturbauten”.

Wir freuten uns über eine äußerst gelungene und gut organisierte Tagung bei besten Wetter und in kollegialer und freundschaftlicher Atmosphäre. Geschäftsführer Bernward Tuchmann ist seit April diesem Jahres offizieller Kooperationsbeauftragter der Inthega mit der DTHG.

Theaterverbände & Netzwerke – gemeinsame Erklärung

Pressemitteilung

Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und -Gewerkschaften kommen erstmals für gemeinsame Erklärung zusammen.

Auf Initiative des Bundes der Szenograf*innen haben sich im Rahmen der 3. Bundesweiten Ensembleversammlung vom 4. – 6. Mai 2018 am Schauspiel Bochum getroffen:

– Art but Fair
– Bund der Szenograf*innen
– Bundesverband Freie Darstellende Künste
– Deutscher Bühnenverein
– Dramaturgische Gesellschaft
– ensemble-netzwerk
– GDBA
– Pro Quote Bühne
– regie-netzwerk
– Ständige Konferenz Schauspielausbildung
sowie als Gäste die Bundestagsabgeordneten Helge Lindh und Michel Brandt.

Die Zusammenkunft dieser Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und Gewerkschaften ist in dieser Form neu. Nach unserer Einschätzung ist es für die weitere Entwicklung der Theaterlandschaft zwingend notwendig, dass diese Verbindungen ausgebaut und verfestigt werden. Wir laden andere Gruppen und Institutionen ein, zu dieser Runde dazuzustoßen.

Ziel des Treffens war es, die Kräfte der einzelnen Verbände zu bündeln, um gemeinsame Themen wie u.a. die Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen, Gagen- und Geschlechtergerechtigkeit für fest an den Theatern arbeitenden Künstler*innen wie für freie Künstler*innen.

Aus diesem Kontext ist es zu einer einstimmigen Übereinkunft gekommen, dass es notwendig ist, die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen für die Theaterlandschaft in den Haushalten 2018 und 2019 mit Haushaltsmitteln zu hinterlegen, und dass insbesondere die im Koalitionsvertrag angekündigte Erhöhung der Förderung für

den Fonds Darstellende Künste umgesetzt wird. Wir folgen dabei einer Berechnung des Fonds Darstellende Künste, dass die Erhöhung von 1,1 Millionen Euro auf 2 Millionen im Haushalt 2018 und auf 3 Millionen im Haushalt 2019 angesetzt werden muss. Wir verstehen dies als Bekenntnis zur Freien Theaterszene in ihrer Vielfalt, ihrem Formenreichtum, und der künstlerischen Qualität der Arbeit.

Unsere gemeinsame Erklärung ist auch ein Ausdruck der Verbindung der Theaterformen innerhalb der deutschen Theaterlandschaft.

 

Foto v. l. n. r.: Ulrich Khuon, Ludwig von Otting, Helge Lindh, Nicole Janze, Sylvia Sobottka, Angelika Zacek, Sonja Kloevekorn, Janina Benduski, Titus Georgi, Anica Happich, Harald Wolff, Hasko Weber, Adil Laraki, Johannes Lange, Lisa Jopt, Sören Fenner, Katja Wetzel, Gregor Sturm, Laura Kiehne, Antje Thoms, Michel Brandt

Pressekontakt

Gregor Sturm
+49 172 8078453 sturm@szenografen-bund.de Sonja Kloevekorn
+49 160 96249948 s.kloevekorn@web.de

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Sächsischer Theaterpreis 2018

07.05.2018, 13:09 Uhr | dpa

Der “Sächsische Theaterpreis 2018” geht zu gleichen Teilen an das Staatsschauspiel Dresden und das Theater Plauen-Zwickau. Die westsächsische Bühne wurde für ihre Inszenierung “German History” von Heiner Müller in der Regie von Roland May geehrt. Die Kollegen in Dresden bekamen die Auszeichnung für die Inszenierung “Das große Heft” von Ágota Kristóf (Regie: Ulrich Rasche) und teilen sich das Preisgeld von 5000 Euro, gaben die Organisatoren am Montag bekannt. Beim 10. Sächsischen Theatertreffen waren in den vergangenen Tagen 13 Inszenierungen zu sehen. Eine Jury nahm die Wertung vor.

“Das Treffen war geprägt von einer Vielfalt, die die Potenz und Kreativität der sächsischen Theaterszene widerspiegelt. Besonders attraktiv wurde das Treffen auch durch die vier sehr unterschiedlichen Spielstätten”, erklärte Christoph Dittrich, Chef des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bühnenverein. Gastgeber des Festivals waren die Theater in Dresden. Gespielt wurde im Theater Junge Generation, in der Staatsoperette Dresden und im Großen und Kleinen Haus des Staatsschauspiels.

IGVW wird Berufsverband

Die Gründungsverände der Interessengemeinschaft Veranstaltungstechnik haben gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt zur Professionalisierung ihrer Branchenarbeit beschlossen. EVVC, DTHG, FAMAB, VPLT und der Deutsche Bühnenverein werden die IGVW künftig als gemeinsamen Berufsverband e.V. etablieren. Weitere Verbände und Organisationen werden zur Mitarbeit eingeladen.

Die Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft steht für die Koordinierung und Bündelung von gemeinsamen Interessen der Verbände der Kreativ- und Veranstaltungsbranche. Ihr Ziel ist vor allem die Erstellung von Qualitätsstandards (Branchenstandards) als Instrument der Qualitätssicherung in der Veranstaltungsbranche. Zu aktuellen Entwicklungen der Branche äußert sich die IGVW in Pressemitteilungen oder Stellungnahmen und wirkt so auch auf politische Entscheidungsträger ein.

Die Vertreter der Verbände bilden das IGVW-Gremium, an dessen regelmäßigen Sitzungen auch Vertreter weiterer Förder-Verbände und Organisationen teilnehmen können. Für die Qualitätssicherung und der fachlichen Bewertung der IGVW-Aktivitäten ist ein aus Gremiumsmitgliedern berufender Fachausschuss zuständig. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards und Informationen erfolgt in der Regel durch vom Gremium eingesetzte Arbeitsgruppen.

Branchenstandards geben Orientierungshilfen und Handlungsempfehlungen für die Oberbegriffe Organisation (SQ O), Praxis (SQ P) und Qualifizierung (SQ Q) sowie der Sicherheit. Dabei sind spezielle Themen wie Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifikation, Aus- und Weiterbildung sowie kaufmännischen Rahmenbedingungen, aber auch übergreifende Standards zu den genannten oder weiteren Fachgebieten der Veranstaltungswirtschaft (zum Beispiel Risikomanagement) im Fokus.

weitere Informationen auf www.igvw.org