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Ku‘damm Theater – Teil eines großen Monopoly?

Am Kurfürstendamm in Berlin ist der Abriss in vollem Gange.
In wenigen Tagen wird vom Theater und der Komödie am Kurfürstendamm nichts mehr zu sehen sein.

Das Berliner Theater am Kurfürstendamm wurde aus der alten Liebermann‘schen Sezession von Oskar Kaufmann umgebaut. Der Innenraum gehörte in seinem modischen Expressionismus zu den originellsten Theaterbauten der damaligen Zeit.

Doch nun ist das Ende da, trotz jahrelangem Streit, Protesten und vielen Versuchen, so etwas zu verhindern.

Das Geld hat am Ende gesiegt. Die Interessen des Investors sind heute heilig.

Aber wer ist er eigentlich, der Investor?

Auf diese Frage kann derzeit wohl niemand eine zuverlässige Antwort geben. Doch eines steht fest, der oder die Investoren geben sich viel Mühe, ihre wahre Identität zu verschleiern. Recherchen führen zu unüberschaubaren Unternehmsverflechtungen in exotischen Ländern. Wie Recherchen des SWR, der Berliner Zeitung und anderer Medien nahelegen, besteht sogar die Möglichkeit, dass der Besitzer der Firma, die die neue Brücke von Russland zur Krim gebaut hat und deshalb mit Sanktionen und einem Auftragsverbot der EU belegt wird, so über viele Hintertüren ungehindert mit Millionen lukrative Immobiliengeschäfte in Deutschland abwickeln kann.

Ebenso interessant sind die Aussagen diverser Politiker, die jede Verantwortung von sich schieben, sich für nicht zuständig erklären oder behaupten, es sei alles legal. Na, dann – weiter so?

Demnächst soll ja dann das Theater am Ku‘damm in einen dunklen Keller verbannt werden, wie heißt es in der Dreigroschenoper: „…die im Dunkeln sieht man nicht!“

 

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Die Stage|Set|Scenery präsentiert sich auf der Bühnentechnischen Tagung in Dresden

 


Die Stage|Set|Scenery präsentiert sich auf der Bühnentechnischen Tagung in Dresden

Berlin 12. Mai 2018  Die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik präsentiert sich vom 13. bis 15. Juni 2018 auf der Bühnentechnischen Tagung (BTT) der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) im Ostrapark in Dresden. Die BTT gilt als wichtigste Weiterbildungsveranstaltung der theater- und veranstaltungstechnischen Branche im deutschsprachigen Raum. Insgesamt sind 84 Unternehmen vertreten – vom traditionsreichen Familienbetrieb zum innovativen Unternehmen, vom kleinen Newcomer zum großen Marktführer. 

Die Bühnentechnische Tagung findet in diesem Jahr zum 59. Mal statt. Gleichzeitig feiert die DTHG ihr 111-jähriges Bestehen mit einem Festakt zu dem sich Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor und Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien., Marc Grandmotnagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins und Bert Determann, Präsident des Weltverbandes OISTAT angesagt haben.

Das umfangreiche Rahmenprogramm beinhaltet rund 70 Vorträge, Seminare, Roundtables, Workshops und Exkursionen. Besondere Höhepunkte sind das speziell für die BTT und die Stage|Set|Scenery gemeinsam entwickelte SoundLab sowie die Technologie-Präsentationen im Anatomischen Theater und Präsentationen der Bühnenmaler und Plastiker der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Zudem haben die Teilnehmer Gelegenheit, mit Bildungsträgern, Verbänden sowie Unfallkassen und weiteren Institutionen ins Gespräch zu kommen.

Am Stand 76 im Erlwein Capitol stellt die Stage|Set|Scenery ihr Konzept vor: Die internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik findet vom 18. bis 20. Juni 2019 auf dem Berliner Messegelände statt und wird von der DTHG zusammen mit der Messe Berlin organisiert. Sie präsentiert sämtliche Bereiche, die für eine erfolgreiche Produktion wichtig sind – von der Bühnenmaschinerie und Steuerung, über Architektur und Fachplanung, Audio- und Lichttechnik bis hin zu Ausstattung und Dekoration. Das Besondere an der Veranstaltung ist der Projektcharakter. In zahlreichen interaktiven Formaten tauschen sich Branchenexperten zu aktuellen Projekten und Fragestellungen aus der Berufspraxis aus. Für die Auswahl der Themen ist der Kongressbeirat der Stage|Set|Scenery unter der Leitung von Arved Hammerstädt (Vorsitz) sowie Stefan Hückinghaus (stv. Vorsitz) verantwortlich. 

Der Messebereich ist rund ein Jahr vor Beginn der Stage|Set|Scenery bereits gut gebucht: Schon jetzt sind 70 Prozent der vorhandenen Fläche belegt – gute Vorzeichen für die Veranstaltung im kommenden Jahr. Interessierte Firmen, die einen Stand für die Stage|Set|Scenery buchen möchten, können vor Ort das attraktive Mid-Season Angebot zu Sonderkonditionen nutzen. 

Weitere Informationen zur Bühnentechnischen Tagung 2018 finden Sie unter www.btt2018.de. 

Weitere Informationen zur Stage|Set|Scenery 2019 finden Sie unter www.stage-set-scenery.de. 

Fotos und Videos der Stage|Set|Scenery 2017 finden Sie ebenfalls auf der Website im Bereich „Presse“ zum Download. 

Die Stage|Set|Scenery im Überblick: 

Die Stage|Set|Scenery ist die führende internationale Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik mit den Schwerpunkten Bühnenmaschinerie und Steuerung, Architektur und Fachplanung, Licht, Akustik, Ton, Video- und Medientechnik, Studiotechnologie, Events, Museums- und Ausstellungstechnik, Ausstattung und Dekoration, Maske, Kostüm und Sicherheitstechnik. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG) durchgeführt, die auch für die in die Messe integrierte International Stage Technology Conference verantwortlich zeichnet.

Die Stage|Set|Scenery findet alle 2 Jahre im Juni auf dem Berliner Messegelände statt.

Wenn Sie zukünftig keine weiteren Pressemitteilungen der Stage|Set|Scenery erhalten wollen, senden Sie uns bitte eine E-Mail an stage-set-scenery@messe-berlin.de.

INTHEGA Frühjahrstagung 2018

Alle Hände gehen nach oben als Hubert Eckart die etwa 180 Anwesenden fragt, ob sie Whatsapp benutzen. “Wer glaubt, dass es sicher ist?” fragt Hubert E. erneut. Da bleiben die Hände unten. Am Schluss waren sich alle einig, ein wirklich packender Vortrag zum Thema Digitalisierung und Datenschutz im Theater, auch wenn Bernward Tuchmann, Geschäftsführer der Inthega, scherzhaft eine zum Denken anregende Ernüchterung feststellte.

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Inthega in Schwäbisch Gmünd war die DTHG mit drei Vorträgen bzw. Workshops sehr präsent und Präsident Christian Kreppel sprach von einer erfreulichen Intensivierung der Kooperation mit der DTHG, die für ihn für technische und bauliche Profis der Veranstaltungsbranche steht und die er sich explizit als Ansprechpartner wünscht.

Walter Mäcken sprach zum Thema “Gastspielprüfbücher” und Wesko Rohde hielt einen Workshop zum Thema “Bestand, Bedarf, Konzept- Sanierungen von Kulturbauten”.

Wir freuten uns über eine äußerst gelungene und gut organisierte Tagung bei besten Wetter und in kollegialer und freundschaftlicher Atmosphäre. Geschäftsführer Bernward Tuchmann ist seit April diesem Jahres offizieller Kooperationsbeauftragter der Inthega mit der DTHG.

Theaterverbände & Netzwerke – gemeinsame Erklärung

Pressemitteilung

Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und -Gewerkschaften kommen erstmals für gemeinsame Erklärung zusammen.

Auf Initiative des Bundes der Szenograf*innen haben sich im Rahmen der 3. Bundesweiten Ensembleversammlung vom 4. – 6. Mai 2018 am Schauspiel Bochum getroffen:

– Art but Fair
– Bund der Szenograf*innen
– Bundesverband Freie Darstellende Künste
– Deutscher Bühnenverein
– Dramaturgische Gesellschaft
– ensemble-netzwerk
– GDBA
– Pro Quote Bühne
– regie-netzwerk
– Ständige Konferenz Schauspielausbildung
sowie als Gäste die Bundestagsabgeordneten Helge Lindh und Michel Brandt.

Die Zusammenkunft dieser Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und Gewerkschaften ist in dieser Form neu. Nach unserer Einschätzung ist es für die weitere Entwicklung der Theaterlandschaft zwingend notwendig, dass diese Verbindungen ausgebaut und verfestigt werden. Wir laden andere Gruppen und Institutionen ein, zu dieser Runde dazuzustoßen.

Ziel des Treffens war es, die Kräfte der einzelnen Verbände zu bündeln, um gemeinsame Themen wie u.a. die Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen, Gagen- und Geschlechtergerechtigkeit für fest an den Theatern arbeitenden Künstler*innen wie für freie Künstler*innen.

Aus diesem Kontext ist es zu einer einstimmigen Übereinkunft gekommen, dass es notwendig ist, die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen für die Theaterlandschaft in den Haushalten 2018 und 2019 mit Haushaltsmitteln zu hinterlegen, und dass insbesondere die im Koalitionsvertrag angekündigte Erhöhung der Förderung für

den Fonds Darstellende Künste umgesetzt wird. Wir folgen dabei einer Berechnung des Fonds Darstellende Künste, dass die Erhöhung von 1,1 Millionen Euro auf 2 Millionen im Haushalt 2018 und auf 3 Millionen im Haushalt 2019 angesetzt werden muss. Wir verstehen dies als Bekenntnis zur Freien Theaterszene in ihrer Vielfalt, ihrem Formenreichtum, und der künstlerischen Qualität der Arbeit.

Unsere gemeinsame Erklärung ist auch ein Ausdruck der Verbindung der Theaterformen innerhalb der deutschen Theaterlandschaft.

 

Foto v. l. n. r.: Ulrich Khuon, Ludwig von Otting, Helge Lindh, Nicole Janze, Sylvia Sobottka, Angelika Zacek, Sonja Kloevekorn, Janina Benduski, Titus Georgi, Anica Happich, Harald Wolff, Hasko Weber, Adil Laraki, Johannes Lange, Lisa Jopt, Sören Fenner, Katja Wetzel, Gregor Sturm, Laura Kiehne, Antje Thoms, Michel Brandt

Pressekontakt

Gregor Sturm
+49 172 8078453 sturm@szenografen-bund.de Sonja Kloevekorn
+49 160 96249948 s.kloevekorn@web.de

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Sächsischer Theaterpreis 2018

07.05.2018, 13:09 Uhr | dpa

Der “Sächsische Theaterpreis 2018” geht zu gleichen Teilen an das Staatsschauspiel Dresden und das Theater Plauen-Zwickau. Die westsächsische Bühne wurde für ihre Inszenierung “German History” von Heiner Müller in der Regie von Roland May geehrt. Die Kollegen in Dresden bekamen die Auszeichnung für die Inszenierung “Das große Heft” von Ágota Kristóf (Regie: Ulrich Rasche) und teilen sich das Preisgeld von 5000 Euro, gaben die Organisatoren am Montag bekannt. Beim 10. Sächsischen Theatertreffen waren in den vergangenen Tagen 13 Inszenierungen zu sehen. Eine Jury nahm die Wertung vor.

“Das Treffen war geprägt von einer Vielfalt, die die Potenz und Kreativität der sächsischen Theaterszene widerspiegelt. Besonders attraktiv wurde das Treffen auch durch die vier sehr unterschiedlichen Spielstätten”, erklärte Christoph Dittrich, Chef des Landesverbandes Sachsen im Deutschen Bühnenverein. Gastgeber des Festivals waren die Theater in Dresden. Gespielt wurde im Theater Junge Generation, in der Staatsoperette Dresden und im Großen und Kleinen Haus des Staatsschauspiels.

IGVW wird Berufsverband

Die Gründungsverände der Interessengemeinschaft Veranstaltungstechnik haben gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt zur Professionalisierung ihrer Branchenarbeit beschlossen. EVVC, DTHG, FAMAB, VPLT und der Deutsche Bühnenverein werden die IGVW künftig als gemeinsamen Berufsverband e.V. etablieren. Weitere Verbände und Organisationen werden zur Mitarbeit eingeladen.

Die Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft steht für die Koordinierung und Bündelung von gemeinsamen Interessen der Verbände der Kreativ- und Veranstaltungsbranche. Ihr Ziel ist vor allem die Erstellung von Qualitätsstandards (Branchenstandards) als Instrument der Qualitätssicherung in der Veranstaltungsbranche. Zu aktuellen Entwicklungen der Branche äußert sich die IGVW in Pressemitteilungen oder Stellungnahmen und wirkt so auch auf politische Entscheidungsträger ein.

Die Vertreter der Verbände bilden das IGVW-Gremium, an dessen regelmäßigen Sitzungen auch Vertreter weiterer Förder-Verbände und Organisationen teilnehmen können. Für die Qualitätssicherung und der fachlichen Bewertung der IGVW-Aktivitäten ist ein aus Gremiumsmitgliedern berufender Fachausschuss zuständig. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards und Informationen erfolgt in der Regel durch vom Gremium eingesetzte Arbeitsgruppen.

Branchenstandards geben Orientierungshilfen und Handlungsempfehlungen für die Oberbegriffe Organisation (SQ O), Praxis (SQ P) und Qualifizierung (SQ Q) sowie der Sicherheit. Dabei sind spezielle Themen wie Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifikation, Aus- und Weiterbildung sowie kaufmännischen Rahmenbedingungen, aber auch übergreifende Standards zu den genannten oder weiteren Fachgebieten der Veranstaltungswirtschaft (zum Beispiel Risikomanagement) im Fokus.

weitere Informationen auf www.igvw.org

GEMEINSAME STELLUNGNAHME für die Beibehaltung der Vielfalt von Lichtquellen und die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks im Theater

Die Steigerung der Energieeffizienz ist ein wichtiges Anliegen von Theatern und Studios in ganz Europa. Produkte, die die LED-Technologie verwenden, stellen eine wertvolle Ergänzung bestehender Theaterlichtquellen mit vollem Farbspektrum dar.

Umfassende Marktuntersuchungen in ganz Europa zeigen, dass es für die überwiegende Mehrheit der mit Halogenleuchtmitteln ausgestatteten Theaterscheinwerfer keinen gleichwertigen Ersatz gibt. Aktuelle LED-Produkte bilden nicht das volle Spektrum ab und weisen statt eines gleichmäßigen Spektralverlaufs von 380nm (blau) bis 780nm (rot) starke Steigungen und Gefälle auf.

Wenn im Rahmen der Durchsetzung der Verordnungen (gemäß des aktuellen Entwurfs) ab 2020 keine neuen Halogenleuchtmittel (auch nicht von bekannten Typen) mehr am Markt platziert werden dürften, dann müssten laut PLASA mehr als 5 Millionen (>5.000.000) voll funktionsfähige Theaterscheinwerfer entsorgt (und durch neue Geräte ersetzt) werden.

Bei der verbrauchten Energiemenge sind – im realen Theaterbetrieb – keine signifikanten Verbesserungen zu erwarten, da moderne LED-Scheinwerfer (im Gegensatz zu Halogen- Scheinwerfern) einen erhebliche Energieverbrauch im zeitlich deutlich überwiegenden Standby- Betrieb (die Geräte werden in Bereitschaft gehalten um sofort eingeschalten werden zu können) haben. Darüber hinaus weist eine Umfrage an den Londoner Westend-Theatern darauf hin, dass die szenische Technik (Licht, Ton und Bühnenmaschinerie gemeinsam!) nur 6% des gesamten Energieverbrauchs von Theatern ausmacht.

Da es für die überwiegende Mehrheit der Typen keinen gleichwertigen Ersatz gibt und auch keine nennenswerte Energieeinsparung für die Theater erreicht werden, jedoch großen Schaden für die künstlerische Meinungsfreiheit in der Europäischen Union entstehen würde, ersuchen wir die Regulierungsbehörde dringend, die existierende Ausnahme für das Theater, in einer präzisierten Form, in der neuen EcoDesign Verordnung (im Anhang I, 2.) zu erhalten:

„Lichtquellen für die Theater- und Studiobeleuchtung, bei denen, zusätzlich zur Sichtbar- machung einer Szene oder eines Objektes für Menschen, die Spektralverteilung des Lichts spezifischen Erfordernissen genügen muss, eingeschränkt auf Lichtquellen die eine Farbtemperatur von ≥2900K, und einen Lichtstrom von ≥2000lm erreichen.“

Wir, die unterzeichnenden Verbände, unterstützen die EcoDesign-Ziele. Und diese aktualisierte, enge Definition unterstützt die Zielsetzung der Europäischen Kommission Gesetzeslücken zu schließen.

Die unveränderte Umsetzung des aktuellen Entwurfs aber würde die Farbenvielfalt der Theater vergrauen und wäre mit einem Verlust von Buchstaben des (licht-) künstlerischen Alphabets gleichzusetzen. Die signifikant hohe und unerwartete wirtschaftliche Belastung würde zu einem dramatischen Anstieg des Subventionsbedarfs der Häuser führen, und diese, so keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden können, in ihrer Existenz bedrohen. Das kann im schlimmsten Fall zu einem Black Out in der europäischen Theaterlandschaft führen.

siehe auch hier:

Förderbescheid für Orchesterprobenraum

Am 9. April 2018 wurde dem Nationaltheater Weimar ein Förderbescheid für den Anbau eines Orchesterprobensaales durch die durch die Staatssekretärin für Kultur und Europa des Freistaates Thüringen, Frau Dr. Babette Winter, überreicht.

Die Staatskapelle Weimar probt derzeit in einem bereits seit mehreren Jahren gekündigten angemieteten Probensaal in einer ehemaligen Turnhalle am Landesverwaltungsamt in Weimar. Nach einem angemessenen Probensaal wird seit mehreren Jahren gesucht. Nach einer Studie zur Standortfindung wurde eine Machbarkeitsstudie „Probensaal Staatskapelle an der Redoute“ erstellt. Mit dem Ausbau wird einerseits die räumliche Situation verbessert, andererseits soll der Standort mit der Probebühne Redoute als Probenzentrum etabliert werden, um Synergieeffekte zu nutzen. Die Probebühne des DNT (Deutsches Nationaltheater Weimar) ist im Bestandsgebäude untergebracht. Mit dem Erweiterungsneubau werden ein Probensaal, Einspielzimmer für die Musiker, Instrumentenlager, Räume für Solisten, Dirigenten und Orchesterwarte geschaffen.

Die gesamte Fördersumme beträgt 5,72 Mio Euro, wovon 79% das Land Thüringen und 21% durch die Stadt Weimar übernommen werden.

v.l.n.r Hasko Weber (GI DNT), Stefan Rabe (Architekt Planungsbüro pbr AG, Büro Jena), Nils Kretschmer (Orchesterdirektor Staatskapelle Weimar), Stefan Wolf (OB Weimar), Dr. Babette Winter (Staatsekretärin für Kultur und Europa).

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Foto: v.l.n.r Hasko Weber (GI DNT), Stefan Rabe (Architekt Planungsbüro pbr AG, Büro Jena), Nils Kretschmer (Orchesterdirektor Staatskapelle Weimar), Stefan Wolf (OB Weimar), Dr. Babette Winter (Staatsekretärin für Kultur und Europa). ©Nationaltheater Weimar.

IGVW veröffentlicht den SQ P5 „Aufstellung und Betrieb nicht ortsfester Bühnen und Bühnenüberdachungen“

Die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft IGVW veröffentlicht zur Prolight + Sound 2018 den Standard der Qualität in der Veranstaltungswirtschaft SQP5 mit dem Titel „Aufstellung und Betrieb nicht ortsfester Bühnen und Bühnenüberdachungen“. Der SQP5 ist der erste Praxis Standard, der von der IGVW vollständig neu entwickelt wurde. Nachdem der Arbeitskreis Fliegende Bauten der Bauministerkonferenz das Vorhaben der IGVW, einen derartigen Standard zu entwickeln, bereits im Jahre 208 zustimmend zur Kenntnis genommen hatte, begann die Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der vier Gründungsverbände der IGVW im Jahre 2009 mit der Erstellung des SQP5. Aufgrund der Änderungen der Technischen Baubestimmungen der Bundesländer im Jahre 2012 und der daraus resultierenden Unsicherheiten bei der Überführung bestehender Fliegender Bauten der Veranstaltungswirtschaft in den Geltungsbereich des neuen Regelwerkes, verzögerte sich die Erstellung des Standards. Zum Ende des Jahres 2017 wurde die Erstellung des SQ P5 abgeschlossen und nach Evaluierung durch den Fachausschuss für Qualitätsstandards der IGVW vom Gremium der IGVW zur Veröffentlichung freigegeben.

Der SQP5 richtet sich an Unternehmer und Beschäftigte die mit, auf, unter, hinter oder neben Bühnen und Bühnenüberdachungen tätig sind. Der SQP5 erläutert unter anderem die bauaufsichtlichen Anforderungen an Bühnen und Bühnenüberdachungen, gibt praktische Hinweise zur Aufstellung und zum Betrieb, formuliert Empfehlungen zum Verhalten bei Wettereinflüssen und richtet sich insbesondere auch an kleinere, genehmigungs- bzw. verfahrensfreie Bühnen und Bühnenüberdachungen.

Der SQP5 ist weder Gesetz, Vorschrift, Verordnung oder Richtlinie. Der SQ P5 dient als Leitfaden für die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen sowie den sicheren und effizienten Betrieb von nicht ortsfesten Bühnen und Bühnenüberdachungen in der Veranstaltungswirtschaft.

 

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weitere Informationen: www.igvw.org